Allergiezentrum Wien West

Tierepithelien

Bei Tierhaarallergien reagieren Betroffene reagieren nicht direkt auf Tierhaare, sondern auf bestimmte Proteine, die sich in Hautschuppen, Talg, Speichel, Kot oder Urin befinden und die letztendlich an den Haaren der Tiere haften bleiben. Diese Partikel befinden sich in der Luft. Dies kann bei sensibilisierten Menschen zu einer allergischen Reaktion führen. Meist wird bei einer Tierhaarallergie die sofortige Trennung vom Tier als Maßnahme empfohlen. Für viele Tierbesitzer ist es jedoch kaum vorstellbar, sich von ihrem geliebten Haustier zu trennen. Sind die Symptome noch nicht weit fortgeschritten, kann mit anderen Maßnahmen versucht werden, die Allergie in den Griff zu bekommen. In ausgewählten Fällen kann auch eine spezifische Immuntherapie („Impfung“) empfohlen werden. Hier können Sie einen Termin online reservieren.

Katzenallergie ist dabei die häufigste Tierhaarallergie. Das Allergen findet sich nicht direkt auf den Haaren, sondern ist ein Eiweißstoff, der im Speichel und anderen Körperflüssigkeiten der Katze vorkommt (Fel d1). Dieses Eiweiß wird dann über den Speichel auf die Haare übertragen.

Hundeallergien sind seltener. Nach neueren Studien gibt es keine sogenannten hypoallergenen Hunderassen, die für Allergiker geeignet wären.

Auch Kaninchen und andere Nager können Allergien hervorrufen. Hier findet man das Allergen v.a. im Harn. Neuere, seltene Allergien werden gegen Reptilien oder deren Futter (Heuschrecken) beschrieben. Weiters kann man auch gegen Vögel (Papagei, Wellensittich) allegisch reagieren.

Pferdeallergien sind insgesamt zunehmend. Das Allergen fliegt sehr weit und kann daher schon bei relativ großer Entfernung von einem Pferdestall Beschwerden auslösen. Die Belastung ist aber in Ställen am größten. Hier findet man auch andere Allergenquellen (Staub, Schimmel, Heu).

Die wirkungsvollste Therapie ist immer noch die Allergenkarenz, d.h. dass man bei bestehender Tierallergie, diese Tiere meiden soll. Neben einer symptomatischen Therapie (Antihistaminka etc.) kann auch in ausgewählten Fällen eine spezifische Immuntherapie („Impfung“) empfohlen werden.

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