Allergiezentrum Wien West

Test auf Histaminintoleranz

Die Histaminintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, von der in Österreich etwa 1–2% der Bevölkerung betroffen sind – 80% davon sind Frauen. Da die Histaminintoleranz zahlreiche verschiedene Symptome wie Husten, rinnende Nase, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Hautausschläge verursachen kann, wird sie oft nicht oder erst spät erkannt. Ein Bluttest kann neben dem Arztgespräch helfen herauszufinden, ob eine Histaminintoleranz für Ihre Beschwerden verantwortlich sein könnte. Hier können Sie online einen Termin reservieren

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin, das sowohl in menschlichem als auch in tierischem und pflanzlichem Gewebe vorkommt. Es ist neben anderen biogenen Aminen in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln enthalten. Im Körper wird es vor allem von den Mastzellen im Darm gebildet. In großen Mengen zu sich genommen, löst Histamin bei jedem Menschen Beschwerden aus, die sogar lebensbedrohlich sein können (z.B. bei einer Fischvergiftung). Neben Verdauungsbeschwerden kommt es häufig auch zu Migräneanfällen, Schnupfen oder Hautausschlägen.

Eine Histaminintoleranz lässt sich nicht immer einfach diagnostizieren. Der Arzt wird Sie zunächst nach typischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und niedrigem Blutdruck im Zusammenhang mit bestimmten, histaminreichen Nahrungsmitteln befragen. Deuten die Beschwerden auf eine Histaminintoleranz hin, wird Blut abgenommen und auf Histamin und Diaminooxidase (DAO) im Labor analysiert. Je nach Ergebnis kann eine Histaminintoleranz wahrscheinlich sein oder eher ausgeschlossen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Histamin-Auswertung nicht von der Krankenkassa bezahlt wird und daher privat verrechnet werden muss. Die Kosten für den Test auf Histaminintoleranz und DAO plus Blutabnahme betragen € 85 inkl. 10% MwSt.

Bitte beachten Sie, dass diese spezielle Laboruntersuchung immer nur nach einem erfolgten Arztgespräch durchgeführt wird. Dieses Arztgespräch wird entweder privat verrechnet oder von der  Krankenkassa bezahlt (dazu bitte die E-Card sowie einen gültigen Überweisungsschein vom praktischen Arzt oder Facharzt mitbringen).

 

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