Allergiezentrum Wien West

Lungenfunktionstest/Provokation

Zur Freigabe für eine spezifische Immuntherapie ist bei Patienten mit V.a. Asthma eine Lungenfunktionstestung notwendig. Daneben kann zur Überprüfung der Empfindlichkeit der Atemwege eine Provokationstestung erfolgen. Dabei wird Metacholin inhaliert und überprüft, wie empfindlich die Atemwege reagieren. Hier können Sie online einen Termin mit einem unserer Spezialisten reservieren.

Bei einer Lungenfunktionstestung wird über ein Mundstück mit einem bestimmten Atemmanöver in ein Gerät fest ausgeatmet. Der befundende Lungenfacharzt kann aus der Ausatmungskurve auf die dzt. Funktion der Lunge und den Zustand eines ev. Asthmas schließen. Lungenfunktionstests stehen zur Erkennung von Asthma im Vordergrund und dienen außerdem dazu, eine „Bestandsaufnahme“ Ihrer Lunge zu machen, auf die sich Ihr Arzt in späteren Kontrolluntersuchungen beziehen und an der er den Erfolg der Behandlung messen kann. So lässt sich feststellen, ob der Atemfluss durch eine Verengung der Bronchien gestört ist und welche Art Atemeinschränkung genau vorliegt. Bei Asthma ist vor allem das Ausatmen behindert, es liegt eine so genannte Obstruktion vor. Deshalb ist die FEV1 (die Luftmenge, die der Patient mit aller Kraft in 1 Sekunde ausatmen kann) von besonderem Interesse.

Zur Prüfung einer ev. erhöhten Empfindlichkeit der Atemwege wird ein Metacholin-Provokationstest durchgeführt. Metacholin ist eine Substanz, welche die Atemwege gering reizt. Bei Patienten mit Asthma kann schon mit einer geringen Dosis vom Metacholin eine Einschränkung der Lungenfunktion gemessen werden.

 

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